Sayako Kusaka (Violine)


ist seit März 2008 Erste Konzertmeisterin des Konzerthausorchesters Berlin. Erfahrung als Konzertmeisterin hatte sie bereits jahrelang beim internationalen Kammerorchester „I Palpiti“  gesammelt. Seit 2009 leitet sie auch das Berliner „Konzerthaus Kammerorchester“.

1979 in Japan geboren, begann sie ihre musikalische Ausbildung in Tokyo. Ihre Lehrer waren Takashi Shimizu (Tokyo), Eduard Schmieder (Dallas) und Rainer Kussmaul (Freiburg).


Zahlreiche Preise wurden ihr seit 1997 verliehen, darunter der Preis des Verbandes der Kritiker Japans 2005 als „Musiker des Jahres“ und 2009 der hochbegehrte „Idemitsu Musik Preis“. Auch bei internationalen Wettbewerben wurde sie zwischen 1995 und 2002 mehrfach ausgezeichnet, so beim Pablo-de-Sarasate-Violinwettbewerb, beim finnischen Jean-Sibelius-Wettbewerb und beim Japan-Musik-Wettbewerb 2000 (Erster Preis). Eine Silberne Medaille und den Preis für die beste Interpretation der Capricen verlieh ihr der italienische Wettbewerb „Premio Paganini“. Schließlich wurde sie beim 21. Internationalen Rodolfo Lipizer Violinwett-bewerb in Italien 2002 mit dem Ersten Preis und mit sieben Höchstauszeichnungen (hierunter Bach, Mozart und Zeitgenössische Musik)  geehrt.


Als Solistin war Sayako Kusaka mit mit zahlreichen Orchestern zu hören. So z.B. mit dem Konzerthausorchester Berlin, dem Kammerorchester Berlin, dem Kirov Staatsorchester,  dem Ecuador Baroque Kammerorchester, Tokyo Philharmonic, Tokyo Symphony, Osaka Philharmonic, Japan Philharmonic, Tokyo City Philharmonic, Kyoto Symphony, New Japan Symphony, Kansai Philharmonic, Kyoto Philharmonic, Sendai Symphony, Meadows Symphony und der Kremerata Baltica beim Lockenhaus-Fest 2010.

Ihr Repertoire reicht von Bach bis hin zu Werken von Bernd Alois Zimmermann und Heinz Holliger. Besonders gern widmet sie sich der Kammermusik in unterschiedlichen Besetzungen.


CD-Produktionen mit Solosonaten von Bartók, J.S. Bach und B.A. Zimmermann, wie auch Schumanns d-moll-Violinsonate gemeinsam mit Bruno Canino, sowie zahlreiche Übertragungen von Soloabendenden in Japan, in den USA und in Europa, hierunter Bartóks Solosonate in Berlin,  dokumentieren ihr reges kammermusikalisches Engagement.


Sayako Kusaka spielt eine Geige von Pressenda  aus dem Jahre 1822.